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Herzog Glossar
Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt.
Sie sind Neuling im Bereich der effizienten Probenvorbereitung oder automatisierten Lösungen? Damit Sie immer die richtigen Worte finden, haben wir hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.
- Name des Begriffes: ICP-MS
- Beschreibungen des Begriffes:
ICP-MS
ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) ist ein hochsensitives Verfahren zur Bestimmung von Elementen und Spurenelementen in flüssigen Proben. Dank seiner sehr niedrigen Nachweisgrenzen im ppb- und ppt-Bereich zählt es zu den leistungsfähigsten Methoden der modernen Elementanalytik.
Bei der ICP-MS-Analyse wird die Probe zunächst in Lösung gebracht und anschließend in ein induktiv gekoppeltes Plasma eingebracht. Die dabei erzeugten Ionen werden in einem Massenspektrometer anhand ihres Masse-Ladungs-Verhältnisses identifiziert und quantifiziert. Dadurch können zahlreiche Elemente gleichzeitig mit hoher Präzision bestimmt werden.
ICP-MS wird unter anderem in der Umweltanalytik, der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie sowie im Bergbau, der Metallurgie und der Batterieindustrie eingesetzt. Typische Anwendungen sind die Analyse von Spurenelementen, Verunreinigungen und hochreinen Materialien.
Ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtprozesses ist die Probenvorbereitung. Dazu gehören Aufschlussverfahren, Verdünnungsschritte, Filtration und Dosierung.
Mit LiquidLab bietet HERZOG eine modulare Plattform für die vollautomatische Probenvorbereitung und Flüssigkeitshandhabung im Umfeld der ICP-MS-Analytik. Das System automatisiert sämtliche Prozessschritte vom Aufschluss über Dosierung, Filtration und Verdünnung bis zur Übergabe der Probe an das ICP-MS-System. Dadurch werden manuelle Arbeitsschritte reduziert, die Reproduzierbarkeit erhöht und ein durchgängig automatisierter Analyseprozess ermöglicht.