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Herzog Glossar
Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt.
Sie sind Neuling im Bereich der effizienten Probenvorbereitung oder automatisierten Lösungen? Damit Sie immer die richtigen Worte finden, haben wir hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.
- Name des Begriffes: Messunsicherheit
- Beschreibungen des Begriffes:
Messunsicherheit
Die Messunsicherheit beschreibt den Bereich, innerhalb dessen der tatsächliche Wert einer Messgröße mit einer definierten Wahrscheinlichkeit liegt. Sie ist ein zentraler Bestandteil jeder analytischen Bewertung.
Keine Messung liefert einen absolut exakten Wert. Stattdessen wird jeder Messwert von verschiedenen Einflussgrößen beeinflusst, darunter Probenahme, Probenvorbereitung, Analysegerät, Kalibrierung und Bedienereinfluss.
Die Ermittlung der Messunsicherheit ermöglicht eine realistische Bewertung der Aussagekraft von Analyseergebnissen. Sie bildet die Grundlage für fundierte Qualitätsentscheidungen und die Vergleichbarkeit von Messwerten.
In vielen industriellen Anwendungen stammt ein erheblicher Teil der gesamten Messunsicherheit nicht aus dem Analysegerät, sondern aus der Probenvorbereitung und Probenahme.
Mit dem Measurement Uncertainty Module von PrepMaster Analytics verfolgt HERZOG einen international anerkannten Top-Down-Ansatz zur Bestimmung der Messunsicherheit. Dabei wird die Gesamtmessunsicherheit auf Basis realer Labordaten, wie Messungen zertifizierter Referenzmaterialien, Laborreproduzierbarkeit, analytischem Bias und der Unsicherheit der Referenzmaterialien ermittelt. Das Modul unterstützt Laboratorien dabei, die tatsächliche Leistungsfähigkeit ihrer Analysen kontinuierlich zu überwachen, Optimierungspotenziale zu identifizieren und die Einhaltung der Anforderungen von Qualitätsmanagementsystemen, beispielsweise nach ISO/IEC 17025, nachzuweisen.