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Herzog Glossar
Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt.
Sie sind Neuling im Bereich der effizienten Probenvorbereitung oder automatisierten Lösungen? Damit Sie immer die richtigen Worte finden, haben wir hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.
- Name des Begriffes: Referenzprobe
- Beschreibungen des Begriffes:
Referenzprobe
Eine Referenzprobe ist eine Probe mit bekannten Eigenschaften oder bekannten Konzentrationen bestimmter Elemente beziehungsweise Verbindungen. Sie dient als Vergleichsmaßstab für analytische Messungen.
Referenzproben werden zur Kalibrierung von Analysegeräten, zur Qualitätskontrolle sowie zur Überprüfung der Langzeitstabilität von Messsystemen eingesetzt. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung verlässlicher Analyseergebnisse.
Je nach Anwendung kommen zertifizierte Referenzmaterialien oder interne Kontrollproben zum Einsatz. Die Auswahl erfolgt entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Analyseverfahren.
Durch die regelmäßige Analyse von Referenzproben können Drift, Kalibrierabweichungen und andere Fehlerquellen frühzeitig erkannt werden.
In modernen Qualitätsmanagementsystemen sind Referenzproben ein unverzichtbarer Bestandteil der kontinuierlichen Prozessüberwachung. Mit dem SPC-Modul (Statistical Process Control) von PrepMaster Analytics können Messergebnisse von Referenzproben automatisch erfasst, statistisch ausgewertet und über Kontrollkarten überwacht werden. Trends, Drift oder systematische Abweichungen werden frühzeitig erkannt und dokumentiert, sodass Anwender rechtzeitig auf Veränderungen im Analyseprozess reagieren und eine dauerhaft hohe Analysequalität sicherstellen können.