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Herzog Glossar

Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt.

Sie sind Neuling im Bereich der effizienten Probenvorbereitung oder automatisierten Lösungen? Damit Sie immer die richtigen Worte finden, haben wir hier die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Name des Begriffes: Säureaufschluss
Beschreibungen des Begriffes:

Säureaufschluss

Der Säureaufschluss ist ein Probenvorbereitungsverfahren, bei dem feste Materialien mithilfe konzentrierter Säuren unter definierten Temperatur- und Druckbedingungen in Lösung überführt werden. Er zählt zu den wichtigsten Aufschlussverfahren für die Elementanalyse mittels ICP-OES, ICP-MS und anderer nasschemischer Analyseverfahren.

Während des Säureaufschlusses reagiert die Probe mit Säuren wie Salpetersäure, Salzsäure, Flusssäure oder Schwefelsäure. Ziel ist es, die zu bestimmenden Elemente möglichst vollständig in Lösung zu überführen und gleichzeitig Kontaminationen sowie Probenverluste zu vermeiden. Je nach Probenmatrix kommen unterschiedliche Säuregemische, Aufschlussverfahren und Heiztechnologien zum Einsatz.

Der Säureaufschluss wird unter anderem in der Umweltanalytik, der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie sowie im Bergbau und bei der Analyse von Batteriematerialien eingesetzt. Er ermöglicht die zuverlässige Bestimmung von Haupt-, Neben- und Spurenelementen in einer Vielzahl unterschiedlicher Probenmatrizes.

Mit LiquidLab bietet HERZOG eine modulare Plattform für den vollautomatischen Säureaufschluss und die anschließende Flüssigkeitshandhabung. Das System automatisiert den gesamten Prozess – von der Dosierung der Reagenzien über den Aufschluss bis hin zu Verdünnung, Filtration und der Übergabe der vorbereiteten Probe an Analysegeräte wie ICP-OES oder ICP-MS. Dadurch werden manuelle Arbeitsschritte reduziert, die Reproduzierbarkeit erhöht und ein durchgängig automatisierter Analyseprozess ermöglicht.

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