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Bead One HF: Semiautomatisches Aufschlussgerät

Das Benchtop-Aufschlussgerät mit Hochfrequenz-Induktion-Technologie – die kompakte und flexible Lösung für anspruchsvolle Anwendungen

Beidseitig geschlossene, blau-weiße Labormaschine „Bead One HF“ von HERZOG mit großer Sicht-Frontklappe links und Touch-Panel rechts – kompaktes Benchtop-Aufschlussgerät mit Hochfrequenz-Induktionstechnologie
Beidseitig geschlossene, blau-weiße Labormaschine „Bead One HF“ von HERZOG mit großer Sicht-Frontklappe links und Touch-Panel rechts – kompaktes Benchtop-Aufschlussgerät mit Hochfrequenz-Induktionstechnologie
Übersichtliches und gut bedienbares HMI- Panel der HERZOG Bead One HF: Siemens SIMATIC-Touch-Panel mit grafischer Anzeige für Schritte wie „Start Prog.“, „Stop“, Temperaturanzeige sowie rote Not-Aus-Taste („Stop“) und separate rote „Breakdown/Reset“-Tasten links. Übersichtliches und gut bedienbares HMI- Panel
HERZOG Bead One HF mit geöffneter Fronttür: Kompaktes, blau-weißes Hochfrequenz-Aufschlussgerät mit Sichtfenster und HMI-Bedienfeld rechts, Innenraum sichtbar mit Tiegelhalterung und Induktionsspule. Großzügiger Zugang zum Innenraum
Innenansicht der HERZOG Bead One HF: Hochfrequenz-Induktionsheizung mit Kupferspirale und präziser Temperaturkontrolle mittels Pyrometer, angeschlossen an ein Metallgehäuse mit Leistungs- und Frequenzangaben. Exakte Temperaturkontrolle mittels Pyrometer
Mechanismus der HERZOG Bead One HF zur Homogenisierung der Schmelze: Zwei Probenhalter über Induktionsspulen, verbunden durch einen Kettenantrieb, mit geöffneten Haltearmen für Tiegel und Formen. Mechanismus zur Homogenisierung der Schmelze
Innenmechanismus der HERZOG Bead One HF: Zwei Probenhalter über Induktionsspulen, verbunden durch einen robusten Kettenantrieb, mit seitlich geführten Kabeln und metallischem Schutzgehäuse der Hochfrequenzeinheit im Hintergrund. Mechanismus zur Homogenisierung der Schmelze
Detailansicht der HERZOG Bead One HF: Zwei Probenhalter mit Induktionsspulen, einer davon mit leuchtend orange erhitztem Tiegel, der andere mit leerer Metallform zur Probenaufnahme.
nnenansicht der HERZOG Bead One HF während des Betriebs: Zwei Probenhalter mit leuchtend orange erhitzten Tiegeln über Induktionsspulen, umgeben von metallischer Halterung und Führungselementen.
Innenansicht der HERZOG Bead One HF beim kontrollierten Abkühlen: Zwei Probenhalter mit leuchtend gelben, frisch gegossenen Proben in metallenen Ausgießschalen, fixiert in Halterungen über Induktionsspulen. Kontrolliertes Abkühlen der Ausgießschale
Blick von oben in einen Tiegel der HERZOG Bead One HF mit pulverförmiger Mischung aus braunem Probenmaterial und weißem Flux, zur automatischen Bildung einer Schutzschicht an der Tiegelinnenseite. Automatisches Schaffen einer Schutzschicht aus Flux in der Innenseite des Tiegels
Beidseitig geschlossene, blau-weiße Labormaschine „Bead One HF“ von HERZOG mit großer Sicht-Frontklappe links und Touch-Panel rechts – kompaktes Benchtop-Aufschlussgerät mit Hochfrequenz-Induktionstechnologie
Beidseitig geschlossene, blau-weiße Labormaschine „Bead One HF“ von HERZOG mit großer Sicht-Frontklappe links und Touch-Panel rechts – kompaktes Benchtop-Aufschlussgerät mit Hochfrequenz-Induktionstechnologie
Übersichtliches und gut bedienbares HMI- Panel der HERZOG Bead One HF: Siemens SIMATIC-Touch-Panel mit grafischer Anzeige für Schritte wie „Start Prog.“, „Stop“, Temperaturanzeige sowie rote Not-Aus-Taste („Stop“) und separate rote „Breakdown/Reset“-Tasten links.
HERZOG Bead One HF mit geöffneter Fronttür: Kompaktes, blau-weißes Hochfrequenz-Aufschlussgerät mit Sichtfenster und HMI-Bedienfeld rechts, Innenraum sichtbar mit Tiegelhalterung und Induktionsspule.
Innenansicht der HERZOG Bead One HF: Hochfrequenz-Induktionsheizung mit Kupferspirale und präziser Temperaturkontrolle mittels Pyrometer, angeschlossen an ein Metallgehäuse mit Leistungs- und Frequenzangaben.
Mechanismus der HERZOG Bead One HF zur Homogenisierung der Schmelze: Zwei Probenhalter über Induktionsspulen, verbunden durch einen Kettenantrieb, mit geöffneten Haltearmen für Tiegel und Formen.
Innenmechanismus der HERZOG Bead One HF: Zwei Probenhalter über Induktionsspulen, verbunden durch einen robusten Kettenantrieb, mit seitlich geführten Kabeln und metallischem Schutzgehäuse der Hochfrequenzeinheit im Hintergrund.
Detailansicht der HERZOG Bead One HF: Zwei Probenhalter mit Induktionsspulen, einer davon mit leuchtend orange erhitztem Tiegel, der andere mit leerer Metallform zur Probenaufnahme.
nnenansicht der HERZOG Bead One HF während des Betriebs: Zwei Probenhalter mit leuchtend orange erhitzten Tiegeln über Induktionsspulen, umgeben von metallischer Halterung und Führungselementen.
Innenansicht der HERZOG Bead One HF beim kontrollierten Abkühlen: Zwei Probenhalter mit leuchtend gelben, frisch gegossenen Proben in metallenen Ausgießschalen, fixiert in Halterungen über Induktionsspulen.
Blick von oben in einen Tiegel der HERZOG Bead One HF mit pulverförmiger Mischung aus braunem Probenmaterial und weißem Flux, zur automatischen Bildung einer Schutzschicht an der Tiegelinnenseite.

Applikation

  • Herstellen von Aufschlussperlen (verschiedene Durchmesser)

 

Materialien

  • Oxidische Materialien wie Zement, Schlacke, Erze, Ferrolegierungen u.a. (Eingabe- Korngröße: max. 200 µm)

 

Betriebsmodus

  • Semiautomatisch

Alle Vorteile auf einen Blick:

Hochfrequenz-Induktionstechnologie

Die Bead One HF eröffnet Ihnen maximale Flexibilität und Genauigkeit bei der Probenvorbereitung von Glasperlen für die Röntgenfluoreszenz- Analyse. Die Hochfrequenz- Induktions- Technologie der Bead One HF ermöglicht die Durchführung von komplexen mehrstufigen Aufschlussverfahren und reduziert signifikant die Vorbereitungszeit.

Die Lösung für anspruchsvolle Applikationen

Die Bead One HF arbeitet nahezu verzögerungsfrei, so dass auch komplexe Vorbereitungsprotokolle abgearbeitet werden können, welche eine äußerst präzise Temperatur- Rampenfunktion voraussetzen. Dies ist besonders hilfreich für Vorbereitungsprozeduren (beispielsweise von Ferrolegierungen), die auf mehreren unterschiedlichen Oxidations- und Aufschlussschritten mit exakt definierten Temperaturen und Zeiten beruhen.
Des Weiteren kann die Bead One HF genutzt werden, um automatisch eine Schutzschicht aus Flux im Tiegel zu schaffen. Diese verhindert, dass während der Oxidationsphase reduzierte Phasen mit dem Tiegel in Verbindung kommen. Dafür wird Flux in Schmelze gebracht und kontrolliert bei intensivem Schütteln abgekühlt.

Kurze Aufschlusszeiten und schnelles Aufheizen

Die Bead One HF erreicht Aufschlusstemperaturen von bis zu 1300°C innerhalb kürzester Zeit und kühlt aufgrund der fehlenden Isolierung ebenso schnell wieder auf Raumtemperatur ab. Damit bietet die Bead One HF im Vergleich zu Aufschlusssystem mit Widerstandsofen einen deutlichen Vorteil für komplexere Aufschlussverfahren, in denen verschiedene Temperaturstufen verwendet werden müssen. Standzeit des Gerätes zum Abkühlen des Ofens, in denen keine Probenvorbereitung stattfinden kann werden reduziert, was einen höheren Probendurchsatz ermöglicht. Durch die per Induktion angeregte Konvektion in der Schmelze können Proben schneller in Lösung gebracht werden und eine gute Durchmischung erreicht werden.
Zusätzlich kann der Aufschlusstiegel wird während des Aufschlusses kreisförmig geschwenkt werden, um die Homogenisierung der Schmelze zu verbessern. Dabei kann der Tiegel um 45° gekippt werden. 

Gleichzeitiges Aufheizen von Tiegel und Ausgießschale

Zwei unabhängig voneinander arbeitende Hochfrequenzgeneratoren versorgen die Induktionsspule von Aufschlusstiegel und Ausgießschale. Dadurch ist es möglich, dass die Ausgießschale bereits während des Aufschlussprozesses aufgeheizt wird und die Schmelze in die vorgeheizte Schale ausgegossen werden kann. Alternativ kann die Schmelze in dem Tiegel bleiben und dort erstarren. Die Temperaturkurve der Schale ist individuell konfigurierbar, so dass der gesamte Abkühlungsprozess entsprechend den analytischen Vorgaben vollständig kontrolliert ablaufen kann. Dies hilft beispielsweise Spannung im Glas besser zu kontrollieren. Nach der Verfestigung der Schmelze wird die Schale weiter durch Luftstrom heruntergekühlt. 

Sicherheitsmaßnahmen

Die Sicherheitstür ist während des gesamten Aufschluss- und Abkühlungsvorgangs verschlossen. Das Ausgießen der Schmelze läuft vollständig automatisch ab. Ein Eingreifen des Bedieners ist nicht notwendig. Die Bead One HF ist für einen Cold-to-Cold- Betrieb ausgerichtet, so dass der Bediener niemals mit heißen Gefäßen in Berührung kommt.

Einfache Bedienung

Aufgrund des kompakten Designs kann die Bead One HF flexibel an nahezu jedem Ort installiert werden. Die Inbetriebnahme der Maschine ist sehr einfach, ein Druckluftanschluss wird nicht benötigt. Alle Parameter für Aufschluss und Abkühlen können über das Bedienpanel ganz einfach programmiert, verändert, gespeichert und überwacht werden.

Ausführungsoptionen:

  • Temperaturmessung der Schale
  • Separate Rückkühlung
  • Separate Ultraschallreinigungseinheit

Videos:

Downloads:

Produktinformation

Sprache: Deutsch (4 MB)

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Application Note:
Pitfalls in borate fusion: working with calcinated samples

Sprache: Englisch (734 KB)

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Application Note:
Advanced Application Development: Using the Acidity Index to improve Borate Fusion

Sprache: Englisch (801 KB)

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Application Note:
Benefits of high-frequency induction heating for borate fusion

Sprache: Englisch (415 KB)

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Application Note:
Borate fusion of “platinum poisons”- Automatic coating of the crucible with a protective layer

Sprache: Englisch (715 KB)

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Application Note:
Bead One HF application for borate fusion of titanium enriched slag and ilmenite

Sprache: Englisch (827 KB)

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